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Die 3 größten Fehler im Lebenslauf!

Als Karriereexpertin, die selbst schon über 1000 Menschen eingestellt hat, habe ich schon unzählige Lebensläufe gesichtet. Dabei fielen mir immer wieder dieselben Fehler auf, die Du eigentlich einfach vermeiden kannst. Nimm Dir die 5 Minuten und lese weiter und Du wirst diese 3 Fehler für immer zu vermeiden wissen.

 

1.) Das ist der häufigste Fehler: Der Lebenslauf ist zu lang!

Viele Kandidaten bewerben sich mit einem Lebenslauf von 3-5 Seiten. Das ist eindeutig zu lang, es sollten nicht mehr als 2 Seiten sein. “Wer soll das lesen?”, frage ich mich dann immer. Als Ausrede Nummer 1 höre ich, vor allem von den Bewerbern über 45: “Ich hatte so viele Stellen, das ist ja klar, dass das so lang wird!” Jetzt muss ich Dich leider enttäuschen lieber Bewerber: Das erste, was ein Manager denkt, wenn er ein solches Pamphlet zu lesen bekommt, ist doch, dass sich der Kandidat nicht aufs wesentliche konzentrieren kann. Wie soll er bei der Arbeit seine Prioritäten richtig setzen, zielgerichtet sowie lösungsorientiert arbeiten, wenn er es nicht mal schafft, seinen Werdegang auf 2 Seiten zu bringen? Er könnte auch eine komplizierte Person sein, überheblich oder langatmig. Diese Überlegungen führen häufig dazu, dass der Lebenslauf nicht gesichtet wird, sondern direkt auf dem C-Stapel landet.

2.) Die Gestaltung ist zum gääääääääähnen!

Hast Du schon mal etwas davon gehört, dass das Auge auch mit isst. Bestimmt! Ich darf Dir an dieser Stelle sagen: Wenn ich 10 vakante Stellen habe, a 50 Bewerbungen und somit 500 Lebensläufe sichten muss, da möchte ich doch auch ein bisschen Abwechslung, Spaß und Action. Bei den schwarz / weiß ausgelutschten Word Versionen, schläft mir schon das Gesicht ein, wenn ich es nur öffne. Da kann ich mir die Person nicht merken und habe auch keine Lust weiterzulesen. Erkenne ich auf den ersten Blick den Mehrwert des Bewerbers und blicke auf ein schönes Template, dann geht mein Herz auf und ich denke: “Diese Person erleichtert mir den Alltag ja schon jetzt, genau in diesem Moment, die möchte ich kennen lernen!”

3.) Das Foto

Es ist immer noch eine Streitfrage: Foto rein oder raus! Aus Sicht des Recruiters  ist es so, dass ich mir eine Bewerbung ohne Foto nicht merken kann, sie rutscht quasi durch mein Gehirn  ins Leere. Und glaub mir, wenn Du zwischen Interviews und Meetings und im stressigen Alltag die 500 Dossiers endlich gesichtet hast, dann sind es die Fotos die hängen bleiben. Schön und dezent sollten sie sein. Professionell aufgenommen auf jeden Fall. Nicht over! (Männer, bitte lasst die Hände aus dem Gesicht. Dieses „Hand aufs Kinn“ geht gar nicht.) Man sollte Dich dann in Natura schon erkennen, wenn Du zum Vorstellungstermin erscheinst. Etwas befremdlich wirkt es, wenn man dann beim Kennenlernen realisiert, dass das Foto mehr als 10 Jahre alt sein muss. Zeig Dich so wie Du bist, von Deiner Besten Seite. Gute Fotos gibt es schon ab 30.- Euro im Fachhandel, meist bekommst Du dann die zwei besten auf CD oder Stick mit nach Hause. Es lohnt sich und ist eine gute Investition, denn dieses Foto kannst Du auch meist in der neuen Firma für Deinen Personalausweis oder als Profilbild verwenden. Ich würde dasselbe Foto dann auch auf den sozialen Netzwerken, wie LinkedIn und Xing benutzten, da viele Recruiter sich auch dieses Profil kurz anschauen, bevor Sie zum Telefon greifen und Dich einladen. 

 

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Herzliche Grüße
Katrin Moser

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2 Antworten

  1. Dagmar Fischer sagt:

    Liebe Katrin,

    wenn das word-layout so gaehnend langweilig ist, was ist denn dann eine Alternative?

    Gruss
    Dagmar

    • Katrin111Moser sagt:

      Liebe Dagmar,
      das ist eine sehr gute Frage. Ich arbeite mit einem Grafiker zusammen, um die Lebensläufe meiner Kunden inhaltlich wie gestalterischen strahlen zu lassen. Es gibt Word / Mac Vorlagen die man für wenig Geld kaufen kann und schon richtig etwas her machen. damit kommst du schon mal sehr weit für kleines Geld.

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